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+++ this isn`t california +++
Sakter in der DDR? Ja, wir hatten ja nischt, aber irgendwie schon. Ich finde den Teaser unglaublich sympathisch; musste mich wundern und schmunzeln. Ich bin schon jetzt gespannt auf den Film. Für alle Fans: Das Team bittet weiterhin um Spenden, um die Produktion zu finanzieren. Wer möchte, kann sich hier engagieren: Wildfremd Production (Danke, Defi, für den Tipp)
In 90 minutes, we see the GDR more sharply, more clearly: the skater subculture shows that not all was grey-on-grey and drab clouds of Trabant fumes. This Wildfremd production (Ronald Vietz & Michael Schöbel) by director Martin Persiel takes original clips of the “wheel-board-riders” – straight out of the East German scene in the 80s – and mixes it with animations and reencounters with the protagonists today. It is not just a well thought out story on its own – this film also raises the aesthetic bar.
“Skating as freedom” is one of the leitmotifs of this film. Skating “without pressure to be better than someone else,” as one of the main characters puts it, became the goal in hindsight, or, said downright harshly, “the desire for freedom turned lifestyle”. Unbelievable, if not for the simple fact that this Californian fun could find its expression in the GDR.
+++ drinking water running through the streets +++
In südeuropäischen Ländern findet man überall kleine und große Brunnen, Fontänen und Erfrischungsgelegenheiten. Inzwischen sind jedoch viele dieser städtischen Wasserläufe stillglegt oder kaputt. Das Kollektiv Luzinterruptus hat sich nun dem Thema angenommen und in Madrid ebendiese versiegten Quellen wieder zum Leuchten gerbacht. Mit der Aktion “Water Running Through The Streets” sorgen sie für Lichterfluten. Neben der Wasseraktion hat das Kollektiv auch viele kleine Kameras installiert, Gummistiefellampen in Grünanlagen gebaut und Laub unter Laternen angehäuft.
+++ WINTR +++
Fängt schräg an, wird aber gut – eine Metamorphose vom Fuchs zum Flammendreick zum Feder-Steinbock-Fabelwesen zum Inkakopf zum Atom zum Sechseck zum Astronaut zum Feuerwerk zum Fuchs. Von WINTR für Niki & The Dove.
Sasquatch Line-up Video from WINTR on Vimeo. More about WINTR, more about Sasquatsch Festival
+++ und wo wohnt ihr so? +++
Wer von euch wohnt in der Hauptstadt? Sucht doch mal eure U- oder S-Bahnstation hier bei BennyNero. Das Anagramm von Benny bringt eine Menge Spaß und Freude. Da findet man schon mal die Haltestellen “Schneefossil”, “Gebrochenes”, “Rattenloch” und “Stur Stillen”. Und wo wohnt ihr so? Mich findet ihr bei “Untreue Lohnskala”. Viel Spaß beim Suchen…
+++ L.E.D. Surfer +++
just magic
+++ printable paper camera +++
Kamerazauber für die Bastel-Freaks unter euch. Ihr könnt euch eine Diana aus Papier selber basteln und damit ordentlich vor euren Freunden angeben. Hier könnt ihr euch die Mini-Kameras downloaden.
+++ Play The Wood +++
So hört es sich also an wenn Bäume wachsen zumindest steckt da die Idee dahinter. Unter dem Namen Years versteckt sich die Installation von Taubeck, dessen Inspiration wahrlich organischen Ursprungs hat….sehr feine Sache das!!!
+++ screentests +++
Berlin, eine Kamera, 3 Minuten, eine Person, kein Drehbuch, kein Ton. In den 60ern filmte Fotograf und Kameramann Gerard Malanga etliche Musiker und Kreative drei Minuten lang mit seiner Kamera. In der Factory von Andy Warhol entstanden so “Screentests”, die heute ein Teil Kunstgeschichte sind. Für Interview Deutschland filmte Herr Malanga erneut Musiker, Künstler und Kreative drei Minuten lang. Diesmal ohne Andy, dafür bekam er verschrobene moderen Kreative und einen Hund zu Gesicht. Hier das Making-Of mit viel Musik, Gelächter und Statements:
Nicht umsonst habe ich Palina mit den Herzchen-Luftballons gewählt – nicht vergessen morschen ist Valentinstag. Legt die Freundin oder der Freund wert auf diesen zauberhaften Tag der Liebenden, dann schnell drei Luftballons besorgen, pusten und ein Filmchen drehen. Ganz im Stil von Malanga und Warhol. Ist dann echte Kunst und eine Menge Liebe wert.
Insgesamt schauen diese Menschen aber doch sehr angestrengt drein. Peaches sieht echt übel aus, richtig gemein – versehentlich, verschlafen oder absichtlich, dass weiß man nicht.
+++ 18+ +++
Heißer Scheiß aus den Tiefen des Internetz. Crazy Band und eine Neuvorstellung von dem Magazin “Interview”, dass seit diesem Jahr auch in Deutschland erscheint.
Ein mysteriöses Musikduo erfindet den Takt neu und flutet das Internet mit sexy Videos. Damit konnten 18+ schon Prada und Steven Meisel überzeugen. Ein Interview.
Interview: Wer sind Sie?
Boy: 18+
Interview: Wie alt sind Sie?
Boy: 18+
Sis: Ich bin jünger als er.
Interview:Warum wollen Sie nicht, dass man Ihre Gesichter sieht?
Boy: Anonymität ist Luxus.
Sis: Ich mag mein Haar lieber. Außerdem gibt es Billionen von Alternativen zu unseren Gesichtern.
Interview: Was machen Sie so tagsüber?
Boy: Mich mit der „Adobe Creative Suite“ beschäftigen und Al Pastor Quesadillas essen.
Sis: Ich füttere meinen Hund, träume von einem Leben auf einer Insel, mache mir Notizen und benehme mich so wie die Muppets.
Interview: Und nachts?Boy: Ich bin nur nachts wirklich lebendig, normalerweise bin ich dann im Studio.
Sis: Ich mag den Temperaturabfall nach Sonnenuntergang. Tag und Nacht sind ja wie verschiedene Jahreszeiten hier. Ich nehme mir dann gern die Zeit ein Steak zuzubereiten und es mit den Händen zu essen während ich im Bad bin.
Interview: Wie würden Sie Ihre Musik beschreiben?
Boy: Eigentlich machen wir von DJ Screw beeinflussten R&B. 18+ ist aber auch wie ein Radio-Hörspiel: es gibt zwei Stimmen, die miteinander interagieren und es wird auf eine Melodie verzichtet. Und einer meiner Arbeitskollegen war total begeistert von den House-Einflüssen.
Sis: Mein jüngster Bruder nennt unsere Musik „rap water“. Das gefällt mir.
Interview: Verstehe ich das richtig, Sie spielen Hip Hop Samples langsamer ab, fügen Sounds aus dem Drumcomputer dazu und rappen und singen?
Boy: Das ist eine nachvollziehbare Interpretation, die Antwort ist aber: Ja und Nein. Samples haben wir bisher nur für unser „m1xtape“ benutzt. Für die meisten Sachen benutzen wir „Logic“.
Sis: Boy macht die Beats. Ich nehme die meisten meiner Vocals im Bett oder auf meinem Fußboden auf. Je gemütlicher desto besser. Bis vor kurzem habe ich mit Kopfhörern, iPhone, einem Laptop und einem Glass warmen Wassers aufgenommen. „Drawl“ ist so entstanden, um 8 Uhr morgens.
Interview: Wie kam es dazu, dass Sie Teil der Prada-Kampagne wurden?
Boy: Durch eine Email. Die Leute denken oft, dass es zu einer Zusammenarbeit zwischen uns und Steven Meisel kam, aber die haben uns einfach nur ein Angebot für das Instrumental geschickt, das es bei YouTube zu Hören gab und wir haben akzeptiert. Wir wussten nicht mal wer Meisel war bevor das Video rauskam. Ich war aber sehr zufrieden damit. Ich mag es, wie synthetisch die Models aussehen.
Interview:Und wer macht Ihre Videos?
Sis: Wir wühlen uns durch viele Fantasien: Kopieren, fügen ein, sammeln, kürzen. Es ist als wäre man gleichzeitig Koch und Dieb. Ich verliere mich oft in den ganzen Möglichkeiten: Outfits, Umgebungen, Haare, Schuhe.
Interview: Arbeiten Sie an einem Album?
Sis: Ja.
Boy: Unsere erste EP kommt im Februar auf „No Pain In Pop“. Ich denke, wir machen erst ein paar EP’s und Singles. Wir experimentieren immer noch sehr viel herum.




